SawatzkiMühlenbruch in der Klima-Offensive

SawatzkiMühlenbruch in der Klima-Offensive

Beitrag für den Shopping-Center-Report

Kein Thema polarisiert heutzutage mehr als der Klimaschutz. Müssen wir uns einschränken, um unsere Umwelt zu schützen? Was können wir tun, um auf uns aufmerksam zu machen und etwas zu bewirken? Das sind Fragen, mit denen sich die Digital-Agentur SawatzkiMühlenbruch beschäftigt.

In einer Zeit von Kohleausstieg und Dieselfahrverboten, in der die Gesellschaft mit großen Gesten versucht, die Verfehlungen der letzten Jahrzehnte wieder auszugleichen, ist es wichtig, dass auch jeder Einzelne auf sein Verhalten und seinen eigenen ökologischen Fußabdruck achtet. Wir können das Wohl unserer Erde nicht davon abhängig machen, ob ein neues Gesetz erlassen wird, dass uns zwingt, zu handeln.

Die Geschäftsführung und die Mitarbeiter der Agentur SawatzkiMühlenbruch aus Essen möchten ihren eigenen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

„Auch, wenn wir mit dem Auto ins Büro kommen, können wir versuchen, an anderen Stellen etwas Gutes für unsere Erde zu tun.“, sagt Kay Mühlenbruch, Geschäftsführer der Agentur.

So kam es dazu, dass er gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Dieter Sawatzki und den Mitarbeitern ein Maßnahmenpaket für die „Klima-Offensive“ entwickelt hat.

Begonnen wurde mit einfachen Dingen: „Wir achten jetzt mehr auf Mülltrennung“, erzählen die Mitarbeiter. Eine gelbe Recyclingtonne wurde bestellt und Papiermüll wird säuberlich getrennt entsorgt. Außerdem wurde die Terrasse frisch bepflanzt und bietet nun eine kleine grüne Oase für die Mittagspause.

Im Büro wird viel über die Maßnahmen diskutiert. Die Mitarbeiter werden ernst genommen, Vorschläge gerne angehört und umgesetzt.

Der Höhepunkt des Klima-Programms ist eine Entscheidung, die Kay Mühlenbruch nach dem Besuch einer „Fridays for Future“-Demonstration in Bochum gefällt hat: Freitags werden die Mitarbeiter von SawatzkiMühlenbruch freigestellt, um an den Demonstrationen in Essen teilzunehmen. Die Fehlzeiten müssen in diesen Fällen nicht ausgeglichen werden. Doch Mühlenbruch, der selbst mit seinen Kindern regelmäßig an den Fridays for Future teilnimmt, geht sogar noch einen Schritt weiter: „Sollten unsere Mitarbeiter im Rahmen einer friedlichen Demonstration rechtliche Probleme bekommen, stellen wir Ihnen als Unternehmen einen Anwalt zur Verfügung.“, sagt er. „Klimaschutz ist ein wichtiges Thema und niemand sollte Angst haben müssen, welche Folgen auf ihn zukommen, wenn er sich einsetzt.“ Angst dafür, dass diese Freistellung von den Mitarbeitern missbraucht würde, hat der Geschäftsführer nicht. „Ich vertraue meinem Team und ich weiß, dass ihnen das Thema genau so wichtig ist wie mir.“

Dieses beeindruckende Statement brachte die Mitarbeiter dazu, sich noch intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen: Mit dem Programm BOINC Manager stellt die Agentur nachts ihre Rechnerleistungen der Forscherin Dr. Friederike Otto und ihrem Team an der Oxford University zur Verfügung. Otto arbeitet an der so genannten Zuordnungsforschung, mit deren Hilfe eine Zuordnung von Naturkatastrophen zum Klimawandel und damit zu potentiellen Verursachern möglich ist. Durch ihr kontroverses Forschungsthema stehen der Forscherin nur bedingte Mittel zur Verfügung. Die zur Verfügung gestellte Rechnerkapazität kann für komplexe Aufgaben genutzt werden. Bei diesem Projekt wird natürlich dafür gesorgt, dass alle Geräte, die nicht gebraucht werden, ausgeschaltet werden, um Strom zu sparen.

Für ihre Arbeit nutzt das Team als Standardsuchmaschine Ecosia. Das Unternehmen aus Berlin spendet 80 % des Einnahmeüberschusses an gemeinnützige Naturschutzorganisationen. Insgesamt 136.575 Suchanfragen hat das Team von SawatzkiMühlenbruch bisher über die ökologische Suchmaschine getätigt und damit dafür gesorgt, dass circa 3035 Bäume gepflanzt werden.

Bereits seit 10 Jahren bezieht die Online-Agentur ihren Strom über den Anbieter „LichtBlick“ aus Hamburg, ein Unternehmen, das 100 % Ökostrom aus deutscher Wasserkraft erzeugt.

Für sämtliche Druckaufträge, zum Beispiel von Plakaten und Flyern, die die Agentur für ihre Kunden anfertigt, wird eine CO2-Ausgleichspauschale gezahlt. Außerdem wird in der Agentur darauf geachtet, möglichst viel digital zu arbeiten und zu archivieren, um unnötigen Verbrauch von Papier zu vermeiden.

Mit diesen Maßnahmen hat sich SawatzkiMühlenbruch eine klare Klima-Agenda gesetzt, die vom ganzen Team unterstützt wird.   

en_GB
de_DE en_GB